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Benzinsparend fahren [Spartipps, Tipps zum Geld Sparen]

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Benzinsparend fahren

Keine Frage, die Kosten für Benzin (oder Diesel) steigen über die Jahre hinweg immer weiter.
Da stellt sich die Frage, wie man diese Kosten senken könnte. Neben dem Preisvergleich an den Tankstellen, um festzustellen, wo Benzin am günstigsten ist, hilft es am meisten, so wenig Benzin wie nur nötig zu verbrauchen. Doch wie lässt sich dies am einfachsten bewerkstelligen?
Im Internet gibt es zahlreiche Tipps zu diesem Thema, die alle mehr oder weniger sinnvoll sind. Auf der Basis ausdauernder Experimente kann ich hier Erfahrungen dazu wiedergeben, wie effektiv welche Methode ist.

Die vier nützlichsten Tipps zum Benzinsparen

Unter allen Möglichkeiten zum Benzinsparen gibt es vier Verhaltensweisen, die im Verhälntnis zum Aufwand viel mehr bringen als alles andere.
Diese sind:

  • Unnötige Fahrten beziehungsweise Fahrt-Kilometer einsparen.
  • Jederzeit im größtmöglichen Gang fahren.
  • So fahren, daß man nur in Ausnahmefällen bremsen muß.
  • Mindestens 20% unterhalb des Leistungslimits fahren

Es gibt noch zahlreiche weitere Tipps zum Benzin sparen (siehe unten), doch diese drei sind so viel wirkungsvoller als alle anderen, daß ich hier noch etwas genauer auf sie eingehen möchte:

Unnötige Fahrten beziehungsweise Fahrt-Kilometer einsparen

Dieser Punkt ist so einfach und selbstverständlich, daß er kaum einer Erläuterung bedarf.
Wer weniger fährt, verbraucht weniger Benzin.
Dies kann zum Beispiel erreicht werden, in dem manche Fahrten mit dem Fahrrad oder bei sehr kurzen Strecken gar zu Fuß zurückgelegt werden; aber auch, in dem notwendige Fahrten sinnvoll kombiniert werden. Wer zum Beispiel zum Baumarkt und zur Apotheke muß, kann beide Fahrten auf den selben Tag legen und vielleicht auf dem Rückweg von der Arbeit erledigen. Dadurch werden weniger Kilometer gefahren, als wenn die beiden Orte einzeln (und zum Beispiel an getrennten Tagen) von zu Hause aus angefahren werden. Und schon hat man den Benzinverbrauch gesenkt.

Jederzeit im größtmöglichen Gang fahren

Dies ist eine sehr wertvolle Regel, die leider von den allerwenigsten Autofahrern beherzigt wird.
In einem niedrigeren Gang verbraucht der Motor aber immer deutlich mehr Benzin als in einem höheren Gang. Allerdings ist es zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, zum Beispiel im fünften Gang mit 50 km/h durch die Ortschaft zu rollen, weil der Motor nicht mehr in der Lage ist, seine übliche Leistung zu bringen („er zieht nicht mehr richtig“). Aber: wer innerorts mit 50 unterwegs ist, benötigt diese Leistung ja auch gar nicht mehr; Beschleunigen steht ohnehin nicht mehr auf der Tagesordnung. Und wenn man aus irgendeinem Grund abbremsen muß, kann man zum Beschleunigen danach ja kurz in einen niedrigeren Gang schalten. Die Betonung liegt hier aber auf kurz, denn ansonsten wird unnötig Benzin verbraucht.
Faustregel: nach dem Anfahren sollte man nach spätestens 200 Metern im fünften Gang sein. Auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist: das ist bei mäßiger (=normaler) Beschleunigung mit zu zwei dritteln gedrücktem Gaspedal machbar. Den ersten Gang verwendet man nur für die ersten fünf Meter zum Anrollen, dann gehts sofort in den zweiten und so weiter; es wird immer hochgeschaltet, sobald es möglich ist. Das Beschleunigungsverhalten wird dadurch geringfügig schlechter, doch die verlorene Zeit dabei ist, wenn man ehrlich ist, minimal und bewegt sich im Bereich von weniger als 10 Sekunden! Und die kann man an anderer Stelle sicher günstiger einsparen, ohne dabei Benzin zu verbrauchen.
Das Einsparpotenzial dieser Fahrweise dürfte bei ungefähr einem Lieter pro 100 Kilometer liegen.

So fahren, daß man nur in Ausnahmefällen bremsen muß

Auch diese Grundregel wird leider von den wenigsten beachtet. Insbesondere im Stadtverkehr begegnet man ständig Hindernissen, die einem am flüssigen Fahren hindern: rote Ampeln, ein langsamer Vordermann, ein Fußgänger und so weiter sind nur einige Beispiele. Wer aufmerksam fährt, erkennt diese Hindernisse frühzeitig, kann die Geschwindigkeit drosseln, in dem er den Fuß vom Gas nimmt und muß dann, wenn das Hindernis erreicht ist, weniger oder vielleicht sogar gar nicht mehr bremsen.
Der Einspar-Effekt, der dadurch erreicht wird, wird häufig unterschätzt. Doch er ist enorm, wenn man sich mal überlegt, was mit der Energie, die im Benzin steckt, passiert, wenn man unnötig beschleunigt und dann gleich wieder abbremst:
Zunächst wird Benzin verbrannt, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Da kein Motor einen Wirkungsgrad von 100% hat, geht dabei ein Teil der Energie in Form von Wärme für die Nutzung verloren. Das ist beim Beschleunigen grundsätzlich nicht vermeidbar. Nun bremsen wir das Auto wieder ab. Doch was passiert dabei? Die Bremsbeläge drücken gegen die Bremsscheiben, wodurch die Gewschwindigkeit verringert wird. Die Bewegungsenergie, die dadurch verloren geht, wird dabei in Wärme umgewandelt, was man erkennt, wenn man nach einem Bremsvorgang die Bremsen berührt (diese Wärme spürt man übrigens schon bei einem Fahrrad).
Wir sehen: letzendlich haben wir eine ganze Menge Benzin verbrannt, nur um Wärme zu erzeugen.
Wer benzinsparend fahren will, sollte aber möglichst alles Benzin in die Bewegung investieren, und dabei möglichst wenig Abwärme produzieren. Und genau das erreicht man, wenn man so fährt, daß man so wenig wie irgendwie möglich bremsen muß.
Noch einmal: der Effekt dieser Verhaltensweise wird gerne unterschätzt. Doch alleine mit dieser Maßnahme lässt sich im Vergleich zum Durchschnittsfahrer locker einen Liter auf 100 Kilometer einsparen.

Mindestens 20% unterhalb des Leistungslimits fahren

Im obersten Drehzahlbereich wird jeder Benzinmotor ineffizienter. Das bedeutet, daß zum Zurücklegen einer bestimmten Strecke überproportional viel Benzin verbraucht wird. Dieser Effekt wird zusätzlich dadurch versärkt, daß der Luftwiderstand des Fahrzeugs mit steigender Geschwindigkeit ebenfalls überproportional steigt. Diese beiden Effekte summieren sich, so daß der Benzinverbrauch enorm ansteigt, wenn man sein Auto am Leistungslimit fährt (also mit vollgas).
Der empfohlene Abstand von 20% zum Leistungslimit ist ein guter Richtwert. Wer also z. B. ein Auto mit einer maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h fährt, sollte, um Benzin zu sparen, nicht schneller als circa 175 km/h fahren. Bei einem Auto mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von zum Beispiel 190 km/h fängt der Benzinverbrauch ab 150 km/h an, sehr stark zu steigen. Benzinsparend fährt es sich jeweils unterhalb dieser Grenzen.

Mit diesen vier Maßnahmen senken wir also unseren Benzinverbrauch um ungefähr zwei Lieter pro 100 Kilometer. Die erreichte Einsparung wird noch vergrößert, weil wir es schaffen, weniger Kilometer zu fahren.

Damit hat man schon viel erreicht. Wem dies nicht genug ist, der kann sich gerne an die nachfolgenden Tipps heranwagen, um noch mehr Benzin zu sparen. Ich möchte aber nochmal betonen, daß diese Tipps nicht mehr so einen großen Effekt haben wie die eben genannten und es deswegen wirklich keinen Sinn ergibt, sich diese Tipps zu Gemüte zu führen, solange man die oben genannten drei Grundregeln des Benzinsparens nicht verinnerlicht hat uns sie intuitiv und ganz von alleine anwendet.

Weiterführende Tipps zum noch mehr Benzin Sparen

Wer alle drei oben genannten Punkte beachtet und immer noch mehr Benzin sparen möchte, dem können folgende Hinweise weiterhelfen:

  • Geschwindigkeit möglichst nicht variieren
  • Nicht zu schnell fahren
  • Vollsynthetisches Motorenöl verwenden
  • Reifenluftdruck optimieren
  • Unnötiges Gepäck vermeiden

All diese Punkte sind hilfreich beim Benzin Sparen, doch es sei nochmal gesagt: so viel, wie die ersten Tipps ganz oben, bringen sie nicht mehr. Trotzdem hier noch ein paar weiterführende Erläuterungen für die angehenden Benzinspar - Profis:

Geschwindigkeit möglichst nicht variieren

Wer sich mit Mechanik auskennt, versteht es sofort, andere müssen es einfach glauben: Wer eine Strecke zum Beispiel mit konstant 100 km/h fährt, kommt schneller ans Ziel UND verbraucht weniger Benzin, als jemand, der die Hälfte der Strecke mit 90 km/h fährt und die andere Hälfte mit 110 km/h. Das macht zwar nicht sehr viel aus (weder bei der Zeit noch beim Verbrauch), aber bemerkbar ist es auf jeden Fall. Insbesondere derjenige, der seine Geschwindigkeit häufiger wechselt, hat hier schon noch ein spürbares Sparpotential.

Nicht zu schnell fahren

Das ist ein sehr einfach einleuchtender Tipp: wer langsamer fährt, verbraucht bei selber Strecke weniger Benzin, kann also etwas sparen. Das gilt natürlich nur, solange er ansonsten auch alles richtig macht, zum Beispiel trotz der geringeren Geschwindigkeit immer im größtmöglichen Gang bleibt.
Selbstverstänlich sollte sich niemand, nur um Benzin zu sparen, zum Verkehrshindernis entwickeln!

Vollsynthetisches Motorenöl verwenden

Vollsynthetisches Motorenöl verursacht weniger Reibung, dadurch weniger Abnutzung im Motor und weniger Benzinverbrauch. Ob es sich allerdings aufgrund des höheren Preises rechnet, kann nicht so eindeutig beantwortet werden.

Reifenluftdruck optimieren

Ein zu niedriger Reifenluftdruck erschwert die Vorwärtsbewegung, verursacht also mehr Reibung. Dadurch steigt der Benzinverbrauch. Wer seine Reifen mit etwas mehr Luftdruck als vorgegeben versieht, spart dadruch Benzin.
Doch Vorsicht: der vorgegebene Wert für den Luftdruck darf nur leicht überschritten werden, ansonsten geht man ein nicht zu verantwortendes Sicherheitsrisiko ein, und das wäre so ziemlich der dümmste Weg zum Benzin Sparen.

Unnötiges Gepäck vermeiden

Es klingt banal, leuchtet jedem ein und wird doch nicht immer berücksichtigt: je leichter das Fahrzeug samt Ladung ist, desto weniger Benzin verbraucht es. Geringe Zuladungen unter 100 kg machen zwar keinen großen Unterschied beim Benzinverbrauch, doch auch ein geringer Einspareffekt sollte mitgenommen werden, wenn er so einfach zu haben ist: einfach raus mit dem Gerümpel aus dem Auto.
Wirklich lohnend ist es, Außengepäck zu vermeiden, insbesondere auf dem Dach, da durch Gepäck auf dem Dach der Luftwiderstand des gesamten Fahrzeugs massiv erhöht wird. Also immer nur Gepäck aufs Dach packen, wenn es anders nicht geht.

benzinspartipps.txt · Zuletzt geändert: 2011/08/09 11:17 von c.lauble
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